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DAS RC-Lexikon
Stand: 15.3.2007
Fachbegriffe aus dem Car-Modellsport

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Wichtige Info: Wofür ist dieses Lexikon gedacht?
Hier werden wichtige Begriffe aus dem RC-Car Sport kurz und anschaulich erläutert. Hier soll gerade der Einsteiger nicht mit einer Informationsflut sprichwörtlich "erschlagen" werden. Allerdings: für alle, die mehr wissen wollen, gibt es oftmals in der linken Spalte unter dem Schlagwort einen blau hervorgehobenen Link, welcher das jeweilige Thema in ausführlicher Artikellänge behandelt oder bebildert.

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  • Tests - die ausführlichsten Testberichte im Web. Getestet werden Produkte in den Kategorien "Mini-Offroader", "1:10 Buggies", "Stadium Trucks", "1:8 Buggies", "Truggies", "Monster Trucks", "Elektro-Motoren", "Verbrenner-Motoren", "Elektrische Regler" und "Ladegeräte"
     

  • Artikel - hier geht es darum, wie ein Kugeldifferential funktioniert, welche Vor- und Nachteile die bürstenlosen Motoren mit sich bringen, wie man Stoßdämpfer richtig abstimmt, was es alles über Verbrennungsmotoren zu wissen gibt und noch Vieles mehr!
     

  • Tipps - im Modellbau nicht weg zu denken! Kleine Tipps und Kniffe um sich das Modellbauer-Leben einfacher zu machen. Besonders lesenswert: unsere Offroad-Basics!

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Ansonsten, viel Spaß beim Lesen!




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1:4 auch 1/4. Großmodell,

siehe Maßstab


1:5 auch 1/5. Großmodell,

siehe Maßstab


1:6 auch 1/6. Großmodell,

siehe Maßstab


1:8 auch 1/8.

siehe Maßstab


1:10 auch 1/10.

siehe Maßstab


1:12 auch 1/12.

siehe Maßstab


1:14 auch 1/14. Mini-Modell,

siehe Maßstab


1:16 auch 1/16. Mini-Modell,

siehe Maßstab


1:18 auch 1/18. Mini-Modell,

siehe Maßstab


1:20 auch 1/20. Mini-Modell,

siehe Maßstab


1:24 auch 1/24. Mini-Modell,

siehe Maßstab


1:28 auch 1/28. Micro-Modell,

siehe Maßstab


1:36 auch 1/36. Micro-Modell,

siehe Maßstab


1:64 auch 1/64. Micro-Modell,

siehe Maßstab


2wd 2wd (Two Wheel Drive - Zwei-Rad-Antrieb) bezeichnet im Modellsport zumeist ein Fahrzeug, das nur über die Hinterräder (RWD, Rear Wheel Drive - Hinterradantrieb) angetrieben wird.
 

4wd 4wd (Four Wheel Drive - Vier-Rad-Antrieb) bezeichnet im Modellsport zumeist ein Fahrzeug, dessen Vorder- und Hinterachse angetrieben werden (Allradantrieb)
 

540 "540" beschreibt die Baugröße des Elektromotors, mit einer Länge von ca. 50-55mm, einem Durchmesser von ca. 35mm und einem Lochkreisabstand der Befestigungsbohrungen von 25mm,

540er Motoren sind die am weitesten verbreitete Elektromotortype in RC-Cars. Sie kommen hauptsächlich im Maßstab 1:10 zum Einsatz, finden aber auch in größeren Monstertrucks oftmals im Doppelpack oder als etwas längere 550er Motoren ihren Einsatz.
 


 

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A


Ackermann Ackermann beschreibt den Winkel der Vorderräder (von oben gesehen) beim Einlenken zueinander. Grundsätzlich bewirkt eine Ackermann Lenkgeometrie dass das Kurveninnere Rad mehr einlenkt als das äußere.

Weniger Ackermann, also Räder "eher parallel zueinander" sorgt für ein aggressiveres Einlenken wohingegen mehr Ackermann für ein weicheres Einlenkverhalten sorgt. Bei hohen Kurvengeschwindigkeiten kann durch Verringerung des Ackermann-Winkels ein kleinerer Kurvenradius erzielt werden.

Ackermann Einstellungen lassen sich auch mehrere Arten vornehmen; bei Lenkplatten, wie sie vorrangig in 1:8ern eingesetzt werden, gibt es mehrere Löcher im Lenkschlitten; andere Modelle wiederum benutzen an dieser Stelle eine (einstellbare) Spurstange, die beide Lenkhebel am Chassis miteinander verbindet. Je kürzer diese Spurstange eingestellt wird, desto geringer wird der Ackermann-Winkel!


AHRS siehe HRS

AM siehe Modulationsart

Anti-Dive Als "Anti-Dive" wird der Winkel der vorderen Querlenker zum Chassis bezeichnet. Durch Erhöhen des Anti-Dive (verschiedene Querlenkerplatten, Querlenkerstiftaufnahmen)  "hebt" sich das vordere Ende des Querlenkers immer mehr vom Chassis ab.
Anti-Dive soll das Einfedern der Vorderachse beim Bremsen minimieren, womit auch der Verlust an Hinterachsgriff reduziert wird.
Durch ein vergrößern des Anti-Dive vergrößert sich gleichzeitig auch der Nachlauf der Achse und muss gegebenenfalls durch andere Lenkhebelträger kompensiert werden.

s. auch Kickup
s. auch Nachlauf
s. auch Anti-Squat


Anti-Squat Als "Anti-Squat" wird der Antstellwinkel der hinteren Querlenker bezeichnet; und trifft dann zu, wenn das vordere Ende des Querlenkers etwas höher gelagert ist als das hintere. Durch Anti-Squat (Keile und der Querlenkerbefestigung, verschiedene Querlenkerhalteplatten) kann das Einfedern der Hinterachse beim Beschleunigen vermindert werden, was auch den Verlust an Vorderachsgriff beim Beschleunigen reduziert.
Achtung: Anti-Squat Einstellungen beeinflussen auch den Nachlauf an der Hinterachse (der dann wieder durch den Einsatz anderer Radträger korrigiert werden muss, wenn gewünscht!) Mehr Anti-Squat führt zu mehr Vortrieb und kann auf sehr unebenen Strecken von Vorteil sein.

s. auch Nachlauf
s. auch Kickup
s. auch Anti-Dive


Akkus
INFO (allgemein)
Akkus - "Akkumulatoren" wiederaufladbare Batterien - kommen eigentlich in jeder Sparte des RC-Modellsports zum Einsatz. Dabei unterscheidet man, neben der Größe der Zellen, auch die "Bauart"
Da gibt es z.B. sog. Nickel Cadmium Zellen, sie sind pflegeleicht und robust, sie bieten aber weniger Kapazität als Nickel Metall Hybrid Zellen, die wiederum empfindlicher auf zu hohe Stromstärken, tiefe Temperaturen, Tiefentladen... reagieren.
Bleiakkus sind stellen eine weitere "Bauart" dar - aufgrund ihres hohen Gewichtes sollten sie allerdings nicht in Modellen eingesetzt werden

Im Folgenden eine kleine Tabelle, wo der Einsteiger am besten den jeweiligen Akkutyp einsetzt:

Fernsteuerung

8x Nimh Größe "AA", 1000-2700mAh

Empfängerakku (nur Verbrenner Cars!)

4 od. 5x Nimh Größe "AA" o.a., 1000-2700 mAh

Antriebsakku bei Elektro Cars

6x Nicd Größe "Sub-C" 2000-2400 mAh ("Stickpack")

oder 6x NiMh Größe "Sub-C" 3300-4600 mAh als Side-by-Side

Glühkerzenakku (nur Verbrenner Cars!) Bleiakku, 2V 10Ah (10000 mAh)
Startbox (Nur Verbrenner Cars!) Bleiakku, 12V 4Ah oder 2x Stickpack in Serie

Die Nimh Akkus, wenn sie als Sender- bzw. Empfängerakku eingesetzt werden, verhalten sich aus meiner Erfahrung genau wie Nicd Akkus, deshalb empfehle ich auch diesen Akkutyp hier. (Nimhs bieten hier eine etwa doppelt so hohe Kapazität und man kann auch halbvolle Akkus wieder aufladen, ohne sie vorher zu entladen und ohne dabei Leistungseinbußen hinnehmen zu müssen!)

Generell - aber vor allem bei den hoch beanspruchten Akkus der E-Cars - empfiehlt es sich "Markenakkus" zu kaufen, auch wenn diese um ein paar Euro teurer sind, sie sind ihr Geld wert!!

s. auch Kapazität
s. auch C-Faktor
s. auch Parallelschaltung
s. auch Serienschaltung

s. auch Gruppenschaltung


Associated Auch bekannt als Team Associated oder Associated Electrics stieg 1971 mit dem RC100 1/8 Verbrenner Flachbahnchassis in die frühe RC-Szene ein. Der Offroad-Einstieg erfolgte mit dem immens populären RC10, welcher im Grunde noch heute das Vorbild (fast) aller 1/10 2wd Elektro-Buggies ist.
In einer Associated - Thunder Tiger Kooperation entstand Associateds erster Monster Truck, der M-GT (bei Thunder Tiger und allen von Thunder Tiger belieferten Ländern MTA-4 genannt)
2005 wurde Associated Electrics von Thunder Tiger aufgekauft, wodurch Thunder Tiger u.a. aktuell einige preisgünstige Nachbauten einst populärer Associated Offroader (B3 Buggy, T3 Stadium Truck) für den Hobby-Einsteiger anbieten kann.

Aufhängung
INFO (VA)
INFO (HA)
Die Aufhängung stellt die Verbindung zwischen gefederten und angetriebenem Rad mit dem Chassis dar.
Die Aufhängung enthält viele Bauteile deren Benennung (und infolge Identifikation) nicht immer einfach ist. Unter INFO deshalb die wichtigsten Teile mit Bezeichnung!

9

 

B

 


Bashen "Bashen" - Just for Fun Fahren mit schwerem Gerät!
Auch wenn nicht ganz klar ist, was "Bashen" nun exakt bedeutet, so braucht man doch folgende Zutaten für eine gepflegte Bash-Session:
  • Eíne Location mit unwegsamen, mehr oder minder hügeligem Terrain (Schottergruben etc.)
  • Ein paar paar Bash-Kollegen, weils gemeinsam einfach mehr Spaß macht als alleine
  • Die passenden, geländegängigen Fahrzeuge dazu (Monster Trucks, Truggies ...)

Wie das Gelände nun genutzt wird, bleibt jedem selbst überlassen - Speedruns, Stuntsprünge etc. alles ist möglich, Hauptsache es macht Spaß!

s. Truggy
s. Monstertruck


BEC Der Battery Eliminator Circuit wird bei Elektromodellen verwendet um sich - wie der Name schon sagt - den Empfängerakku zu sparen, weil das RC-System direkt mit Strom aus dem Antriebsakku gespeist wird.
Damit das BEC-System funktioniert müssen 2 Voraussetzungen gegeben sein:
1. Der Regler muss BEC Spannung bereitstellen.
2. Der Empfänger muss BEC-Spannung über einen Servokanal akzeptieren.
Diese Voraussetzungen sind heute von so gut wie jeder Regler/Empfängerkombination gegeben.
Das BEC ist auch dahingehend ausgelegt, dass der Hauptverbraucher (Elektromotor) abgeschaltet wird, sobald die Akkuspannung unter einen Wert von etwa 5V sinkt. Somit ist auch gewährleistet, dass das Modell bei leerem Antriebsakku nicht außer Kontrolle gerät, sondern einfach stehen bleibt.

Bereifung s. Reifenguide

Big Block &
Small Block
Der Begriff "Big Block" scheint nicht wirklich "definiert" zu sein, vielmehr ist es meiner Meinung eher eine Werbefloskel ...

Bezogen auf Verbrennungsmotoren könnte man etwa sagen, ein Big Block ist ein
Motor, der größer ist, als für ein Modell vorgesehen (z.B. -21er "Big Block"
Conversions für den T-Maxx oder 25er, 26er oder gar 28er Motoren für 1/8
Modelle (die ja normalerweise mit .21er Motoren gefahren werden)
"Small Block" kenne ich nur in Zusammenhang mit 2,11 (.12) ccm Motoren, die
von den Abmaßen her ein wenig kleiner sind als 2,5ccm (.15) Motoren wie sie
normalerweise in mittlerweile allen 1/10 Just-For-Fun Modellen verwendet
werden. (Umgekehrt werden 2,5ccm Motoren manchmal als "Outlaw" - frei übers. "nicht regelkonform" - Motoren bezeichnet, da in einigen Klassen (z.B. US - Stadium Truck nur 2,11ccm Motoren erlaubt sind)
Faustregel (meiner Meinung) also: liegt die Baugröße (nicht Leistung!) unter
dem Standard des jeweiligen Maßstabes, ist es ein Smallblock, liegt sie
darüber, ists ein Big Block.

Bezogen auf die Elektromotoren steckt noch mehr "Marketing" dahinter: LRP
hat unlängst einen Motor in 650er Bauweise herausgebracht, der in größeren
1/10 Fahrzeugen oder Semi-1/10-MTs zum Einsatz kommen kann, die
normalerweise mit einem Motor in 540er Größe betrieben werden.
Somit haben sie den Motor kurzerhand "Big Block" getauft, die Baugröße ist
dabei nichts neues, 650er Motoren werden oft in E-Helis oder Booten
eingesetzt - nur heißen sie da eben nicht "Big Block" sondern "Speed 600" etc. ...

s. auch Hubraum

s. auch Outlaw

Bodenfreiheit Bodenfreiheit beschreibt den Abstand zwischen Chassis und Boden - Einstellungen sollten hier natürlich immer erst am fahrbereiten Fahrzeug gemacht werden!

Bodenfreiheit beeinflusst die Geschwindigkeit, mit der das Modell auf Richtungsänderungen reagiert - deshalb besonders in Schikanen zu merken.

Auf Pisten mit viel Grip sollte mit weniger Bodenfreiheit gefahren werden, bei weniger Grip dementsprechend mit mehr Bodenfreiheit - diese sorgt dafür, dass das Modell mehr Seitenneigung aufbauen kann, was wiederum für mehr Grip sorgt. Eine größere Bodenfreiheit hilft auch auf sehr unebenen Pisten für mehr Bodenkontakt aller 4 Räder und somit mehr Vortrieb. Eine größere Bodenfreiheit andererseits kann zu mehr Reifenverschleiß (wegen größerem Lastwechsel - Seitenneigung!) führen.

Bodenfreiheit wird durch Vorspannen der Federn eingestellt (Vorspannen der Federn ändert NICHT die Härte der Federn und hat somit auch KEINEN Einfluss auf die Dämpfercharakteristik!!) Dazu gibt es an den Stoßdämpfern Rändelmuttern, C-Clips zum Aufstecken oder einfach Ringe, die mit einer Schraube um den Dämpfer gespannt werden und somit ihre Position halten.


brushless s. "bürstenlos"

Buggy
TESTBERICHTE
Buggys sind Modelle der amerikanischen Baja Geländefahrzeugen (auch wenn sie ihnen nicht mehr sehr ähnlich sehen.

Buggys gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen:
Im Maßstab 1:10 wahlweise mit Heck (2WD) oder Allrad(4WD)antrieb, sowohl mit Elektro- als auch Verbrennungsmotor.
Die Klasse 1:8 gehört (noch?) ganz den Verbrennungsmotoren, 4WD ist hier Standard, auch wenn einige günstigere oder ältere Modelle mit Heckantrieb ausgestattet sind.

Gerade diese Vielfältigkeit macht den Buggy zum idealen "Allround" RC-Gerät: der Einsteiger kann mit einem robusten 100€ Tamiya Buggy erste RC-Erfahrungen sammeln, ohne auf eine eigene Piste angewiesen zu sein.
Der Fortgeschrittene erlebt mit agilen, stark motorisierten 1:10 Wettbewerbsbuggys "Offroad Action pur"!
Und dann wäre da noch... Buggys im Maßstab 1:8! Sie haben eine traumhafte Geländegängigkeit, Kraft und Geschwindigkeit und sind dabei robust wie keine andere Buggyklasse. Deshalb ziehen sie zwar hohe Anschaffungskosten von bis zu ca. 1500€ mit sich, (keine RC-Ausrüstung vorausgesetzt) die Betriebskosten selbst sind aber äußerst gering.

Eine kleine Auswahl an Buggymodellen findet sich auf www.offroad-cult.org unter "Track Tests"


Bump Steering "Bump Steering" bedeutet eigentlich genau das, was es aussagt!
Stelle das Fahrzeug auf einen ebenen Untergrund und drücke die Vorderachse nach unten. Verändert sich dabei die Einstellung Vorspur/Nachspur?
Dann hat das Fahrzeug mit "Bump Steering" zu kämpfen; auf stark unebenen Pisten tut die Lenkgeometrie genau das, was sie auch in diesem kleinen "Test" getan hat, was das Fahrzeug schwerer zu kontrollieren machen kann.

Durch immer neuere Aufhängungs- und Lenkgeometrien ist man bestrebt den "Bump Steer Effekt" möglichst gering zu halten.


bürstenlos
INFO
"bürstenlos", "brushless" - ein Modewort für den althergebrachten Drehstrommotor, der mit neuer Reglerelektronik und Software für den Modellbau, in letzter Zeit auch für RC-Cars "wiederentdeckt" wurde.

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C

 


Chassis Unter einem Chassis versteht man das Fahrwerk das Modells, ohne Karosserie, üblicherweise auch ohne RC-Komponenten und Motor ("rolling chassis")

Composite Als "Composite" bezeichnet man einen Kunststoff, der Anteile von Carbon- oder Glasfaser enthält. Hier kombiniert man die Eigenschaften des Kunststoffes (Schlagzähigkeit) mit den Eigenschaften von Faserverbundwerkstoffen (Festigkeit)
Composite Material ist viel billiger in der Herstellung als CFK/GFK Platten und lässt sich zudem in jede beliebige Form gießen (Chassiswanne, Querlenker...)

Mittlerweile werden bei so gut wie allen RC-Cars Composite Materialien verwendet. 


C-Faktor "C" steht für "Capacity", Kapazität. Gemeint ist damit die Kapazität von Akkuzellen. Der C-Faktor beschreibt, wie hoch der Strom sein kann, den eine Akkuzelle bezogen auf ihre Kapazität abgeben kann bzw. mit dem sie geladen werden kann.

Beispielweise bedeutet die Angabe 20C Dauerentladestrom bei einer 3000mAh Zelle, dass diese Ströme von bis zu 60000mA = 60A langfristig abgeben kann.
Ein Ladestrom von 2C bedeutet bei dieser Zelle, dass sie mit maximal 6A geladen werden sollte.

Bei NiXX Zellen spielt der C-Faktor in Bezug auf den Entladestrom eine weniger große Rolle - von großer Bedeutung ist er allerdings bei Lithium basierenden Akkus.

s. Akkus
s. auch Kapazität
s. auch
Lithium basierende Akkus


C-Hub Bestandteil der Radaufhängung der Vorderachse, trägt den Lenkhebel

s. Aufhängung unter INFO (VA)


CVD Eine spezielle Form der Kardanwelle.

s. Kardanwelle

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D

 


Delta-Peak
INFO (allgemein)
Delta Peak ist eine Art der Feststellung ob ein Akku voll ist. Beim Laden eines leeren Akkus steigt dessen Spannung kontinuierlich (über seine Nennspannung) an. Wenn der Akku allerdings voll ist fällt dessen Spannung wieder leicht ab.
Automatik Ladegeräte benutzen die Delta Peak Methode um zu erkennen, wann die Akkuspannung geringfügig abfällt und schalten den Ladevorgang daraufhin ab.
("Peak" bedeutet soviel wie "Spitze" und "Delta" bezeichnet eine sehr kleine Differenz, also ein Spannungsabfall im mV Bereich)

Differenzial
INFO (Kugeldiff)

INFO
(Differentiale sperren)

Das Differential sorgt dafür, dass die angetriebenen Räder mit unterschiedlicher Geschwindigkeit drehen können.
Das ist bei Kurvenfahrten wichtig, da das Kurveninnere Rad einen kleineren Weg zurücklegen muss, als das äußere, also muss es auch langsamer drehen. Gäbe es das Differential nicht, so würden beide Räder mit derselben Geschwindigkeit drehen und das Modell stark untersteuern.

DSM Neue Übertragungstechnik im Fernsteuerbereich mit dem klingenden Namen "Digital Spectrum Modulation"

Basics:
Das ursprünglich für militärische Zwecke entwickelte Spread Spectrum Transmission Verfahren ist bei entsprechender Auslegung stör- und abhörsicher.
Für die Datenübertragung wird das Signal in einem viel breiteren Frequenzspektrum übertragen, als es nötig wäre, womit schmalbandige Störquellen keinen Einfluss auf die Signalqualität nehmen können.
Beim Spreizband Verfahren werden zwei Systeme unterschieden, die sich in der Art der Bandbreitennutzung unterscheiden:
• Frequency Hopping Spread Spectrum Transmission (FHSS)
• Direct Sequence Spread Spectrum Transmission (DSSS)

Für den RC-Bereich relevant sind (Stand März 2006) DSSS Übertragungssysteme im Bereich 2,4 GHz, für dessen Nutzung 80 Kanäle mit 1 MHz Bandbreite vorgesehen sind.

Das System hebt sich von konventionellen PPM und PCM Systemen durch folgende Eigenschaften ab:
• Suche nach einem freien Kanal und automatische Auswahl mittels Sendersignatur, doppelte Kanalbelegungen werden daher vermieden.
• Telemetrie-Erweiterungen können direkt in die Sender/Empfängerkette eingebunden werden. (z.B. Sensoren zur Übertragung von Betriebszuständen wie Motordrehzahl und -temperatur sind in Planung)
• Größeres Auflösungsvermögen von 4096 diskreten Schritten über den Stellweg eines Kanals.
Vergleiche:
PCM aktuell 2048 Schritte
Auflösungsvermögen guter Digitalservos > 5000 Schritte
typisches Spiel in der Lenkung etwa 1-2°
Drehwinkel, um am Pistolensender einen DSM Schritt aufzulösen: ~0,01° (~0,004mm am Umfang)

Aktuell (Stand März 2006) gibt es sowohl DSM HF Module zum "Umrüsten" populärer Drehknopfsender etwa von Ko Propo, Futaba, Hitec ... sowie eigenständige DSM Anlagen.


Dual Rate

Als Dual Rate bezeichnet man meist eine Funktion, mit der man auf der Fernsteuerung den Servoweg einstellen kann. Wird gerne an der Lenkung verwendet, um zu verhindern, dass das Servo bei vollem Ausschlag ansteht.
Wenn die Fernsteuerung diese Funktion nicht besitzt, so kann man am Empfänger das sog. Dual Rate Modul nachrüsten, es wird dabei zwischen Servo und Empfänger gesteckt und übernimmt dieselbe Funktion.

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E

 


Elektrischer Regler s. Fahrtenregler

Empfänger Ein Empfänger wird in jedem Modell eingebaut. Er empfängt die Signale der Fernsteuerung und leitet sie an die Servos weiter.
Damit ein Empfänger korrekt arbeiten kann, benötigt er einen Quarz derselben Frequenz wie die Fernsteuerung, mit der das Modell gesteuert wird.
Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man immer nur Empfänger und Quarze verwenden, die der Hersteller für seine Fernbedienung angibt.

s. auch Frequenzband


Entstören Jeder herkömmliche Elektromotor produziert im Betrieb (bedingt durch den Stromübergang von den Bürsten zum Kollektor) breitbandig Störsignale. Diese Signale können die RC-Anlage so stark beeinträchtigen, dass das Modell schon nach wenigen Metern nicht mehr den Steuersignalen gehorcht.
Um die Störsignale zu unterdrücken und somit den Empfang zu verbessern, verwendet man Kondensatoren,
Baukastenmotoren - sowie viele "Modified Motoren" (=Tuningmotoren) sind in der Regel schon entstört - trotzdem werden bei Elektronischen Regler meist auch gleich ein paar passende Kondensatoren dazugeliefert.
Diese werden vom "-"-Anschluss des Motors zum Gehäuse sowie vom "+"-Anschluss des Motors zum Gehäuse gelötet.
Falls der Motorkopf abnehmbar ist,

9

 

F

 


Fahrtenregler
Testberichte

 

Ein Fahrtenregler wird bei E-Cars verwendet damit man per Fernsteuerung die Geschwindigkeit des Modells steuern kann.

Bei vielen Einsteigerbaukästen sind sog. "mechanische Regler" enthalten, dabei handelt es sich um nichts anderes als ein paar Widerstände, die von einem separat benötigten Servo so geschalten werden, dass sie die Spannung, die dem Motor zu Verfügung steht, einfach drosseln.
Diese Art des Fahrtenreglers ist ineffizient, das der Akku zu jedem Zeitpunkt voll belastet wird, die "überschüssige" Energie aber in Hitze umgewandelt wird. Zudem ist feinfühliges Gasgeben nicht möglich, da der mechanische Regler meist nur 3 Gasstufen (je vorwärts & retour) kennt.

Deshalb empfiehlt es sich, möglichst bald in einen elektronischen Regler zu investieren! Dieser wird an Kanal 2 des Empfängers ("Ch2") angeschlossen und ersetzt den mechanischen Regler inklusive dessen Servo. Ein Elektronischer Regler ermöglicht feinfühliges Regeln, längere Akkulaufzeit und den betrieb stärkerer Motoren und arbeitet - im Gegensatz zum mechanischen Regler - verschleißfrei.

Aber Achtung! Auch bei den elektronischen Reglern gibt es Unterschiede! Fast immer findet man Leistungsangaben in Form von "Turns" oder "Windungen". (ein und dasselbe) Dies bezieht sich auf den Motor, der mit dem Regler betrieben kann - je weniger Windungen ein Motor hat, desto stärker belastet er den Fahrtenregler, d.h. ein Regler, der maximal einen Motor mit 15 Windungen betreiben kann, darf problemlos an einen 21 Turns Motor angeschlossen werden! Beachtet man diese Limits nicht (z.B. 11 Turn Motor mit oben genannten Regler) riskiert man nicht nur das Überhitzen (und möglicherweise auch Zerstörung) des Reglers, sondern verliert auch sämtliche Garantieansprüche.

Der "erste elektronische Regler" sollte ein Motorlimit von etwa 15-17 Windungen aufweisen - es muss dabei auch nicht unbedingt ein Carson Regler sein, auch z.B. Nosram bieten günstige Regler an - und das sogar mit Lebenslanger Garantie!


Fail Save Beim Fail Save handelt es sich zumeist um ein Modul, das zwischen Empfänger und Servo gesteckt wird. Im Falle eines Senderausfalls steuert das Fail Save das angeschlossene Servo in die dafür vorgesehene Position. Kann bei Verbrenner Cars am Gasservo eingesetzt werden, wo die Fail Save Servostellung sinnvollerweise "Vollbremsung" sein sollte.
Ein Fail Save hilft nicht beim Ausfall des Empfängerakkus.
PCM Empfänger besitzen eine integrierte Fail Save Schaltung.

UPDATE 11.8.2004:
T2M bietet ein Failsave Modul an, welches auch bei niedriger Akkuspannung noch "rechtzeitig" in Failsave-Position gehen kann. Im Falle eines abrupten Stromausfalls (Steckverbindung locker, Lötstelle aufgegangen etc.) kann jedoch auch dieses Modul - mangels internem Pufferakku - nicht reagieren.

s. auch Übertragungsart


FM siehe Modulationsart

Freilauf Bauweise & Funktion eines Freilaufes
Freiläufe, die im Modellbau typischerweise Verwendung finden, erkennt man häufig an ihrer sechseckigen äußeren Form, bzw. gleichen sie in ihren Proportionen einem Nadellager.
Freiläufe sind Lager, die es der darin befindlichen Welle ermöglichen. sich in eine Richtung relativ reibungsarm zu drehen, in die andere Richtung jedoch sperren sie (die Nadeln im Inneren des Freilaufes sind so geführt, dass sie in einer Richtung mit der Welle und dem Freilaufmantel verklemmen)

Freilaufhülse
Freilaufhülsen werden vor allem bei kleinen Verbrennungsmotoren in Seilzugstartern verwendet. Durch den Freilauf ist es möglich, mit dem Seilzug die Kurbelwelle des Motors zu drehen, umgekehrt jedoch kann sich die Kurbelwelle, (im Betrieb) genauer gesagt der Freilaufzapfen der in den Kurbelwellenbolzen eingreift reibungsarm drehen (ohne den Seilzug zu bewegen)

Frontfreilauf
Um die Funktion eines Frontfreilaufes als Ersatz für das vordere Differential zu verstehen, muss man sich den Nachteil eines Kegeldifferentials bewusst machen:

Das Kegeldiff überträgt die eingeleitete Kraft immer auf das Rad, welches den geringsten Widerstand aufweist. (Test: ein Rad halten, gas geben)
Das bedeutet aber, dass im Fahrbetrieb immer das Rad angetrieben wird, welches den wenigsten Griff auf dem Untergrund hat. Das bedeutet aber gleichzeitig wenig Vortrieb, also Geschwindigkeit.

Der Frontfreilauf als Differentialersatz besteht eigentlich aus 2 Freilaufhülsen (für jedes Rad eine) Durch die Funktion des Freilaufes (sperren bei Richtungsumkehr) wird nun immer das Rad angetrieben, welches den meisten Widerstand besitzt. (Test: Rad eines Freilaufdiffs festhalten und ein wenig Gas geben) "Meister Widerstand" bedeutet auf der Strecke "meister Griff" - der Freilauf treibt also immer das Rad an, welches den meisten Vortrieb liefern kann.
In Kurven kann das schnellere, kurvenäußere Rad dennoch den Unterschiedlichen Weg ausgleichen, indem es sich einfach schneller dreht.
Außerdem werden die über den Freilauf entkoppelten Räder erst angetrieben, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nicht mit der Umdrehungszahl der hinteren Reifen übereinstimmt (=die Heckreifen drohen durchzudrehen) Somit fährt man mit einem Freilauffahrzeug eigentlich einen 2WD der bei Traktionsverlaust automatisch den 4WD "zuschaltet"

Wartung von Freiläufen
Gerade bei Verbrennungsmotoren leiden Freiläufe sehr! zum einen ist es wichtig, den Gummipuffer/Spritschlauch am Seilzugstarter sofort zu ersetzen, wenn er komplett eingerissen ist, (und den neuen gleich an beiden Enden fest mit einem Kabelbinder zuziehen) zum anderen verunreinigt durch das Lager austretendes Öl den Freilauf sodass dieser irgendwann einmal durchrutscht. (=Seilzug kann mit mäßigem Widerstand gezogen werden ohne dass der Motor seinen oberen Totpunkt überwindet) In so einem Fall den Freilauf sofort ausbauen und ihn ebenso gründlich reinigen wie die Welle die eingreift. (Bremsenreiniger) Durchrutschende Freiläufe verschleißen extrem schnell, da die Nadeln die für die Klemmung verantwortlich sind abgeschliffen werden.
Wenn die Welle auch nach einer gründlichen Reinigung durchrutscht, muss das nicht unbedingt einen neuen Freilauf bedeuten; die Ursache ist dann meist eine glattpolierte Welle! Also leicht aufrauen (ohne die Welle kleiner zu schleifen!) und nochmals probieren. 

s. auch Differential


Frequenzband
INFO
Ein Frequenzband ist eine übergeordnete Frequenz (z.B. 27MHz) die in verschiedene "Unterfrequenzen" aufgeteilt wird - die so genannten Kanäle, auf denen dann funkferngesteuerte Modelle betrieben werden können.

s. auch Quarz


9

 

G

 


Gleitlager Gleitlager werden in vielen der preiswerteren Modellen verwendet. Sie sind zwar billig, aber in ihnen drehen sich die Radachsen, Getriebewellen etc. längst nicht so leichtgängig und verschleißarm wie in Kugellagern. Deshalb sollten sie möglichst bald gegen diese ausgetauscht werden!
Bei besonders kleinen Lagern - beispielsweise 8x5x2,5mm - welche keine hohen Drehzahlen aushalten müssen (z.B. Lagerung der Lenkung) kann ein Gleitlager von Vorteil sein, da es im staubigen Umfeld nicht so schnell verschleißt und wesentlich leichter gereinigt werden kann. (Kunststofflager mit WD40, Metalllager mit Bremsenreiniger putzen)

Gruppenschaltung Gruppenschaltung von Akkus bedeutet, dass einzelne Zellen zuerst parallel geschaltet werden, um die Kapazität bzw. Belastungsfähigkeit der Zellen zu erhöhen, und anschließend diese "Parallelschaltungspakete" noch in Serie geschaltet werden, um die Spannung des Akkupacks zu erhöhen.
Die geläufige Abkürzung lautet n1p n2s

Beispiel: 3p4s bedeutet, dass jeweils 3 Zellen parallel verschaltet sind und dies 4 mal, das Akkupack besteht somit aus 12 Einzelzellen.

Gruppenschaltung sind bei "herkömmlichen" Akkus in der Regel nicht nötig, bei Lithium basierenden Akkus werden sie jedoch gerne verwendet, da die Einzelzellen nicht mit so hohen Strömen belastet werden können wie leistungsfähig Nicd/Nimh Typen

s. auch Parallelschaltung
s. auch Serienschaltung
s. auch Lithium basierende Akkus


9

 

H

 


HRS HRS ist ein aktueller Begriff aus der Fernsteuertechnik und bedeutet soviel wie "High Response Speed" frei übersetzt "Hohe Reaktionsgeschwindigkeit.
Was ist damit gemeint?

Basics:
Die im Modellbau übliche Funkübertragung (gleich ob auf AM oder FM Basis) beruht darauf, dass für jeden Steuerkanal (Servo, Regler) die Position ausgelesen wird und der ermittelte Wert - nach eventueller Bearbeitung durch Computersysteme - über die Antenne mehr oder minder codiert abgeschickt wird.
Dies sieht für einen 3 Kanal PPM Sender etwa so aus:

[Lenkung, Gas, Kanal 3] ... Stopp ... [Lenkung, Gas, Kanal 3] ... Stopp ... [Lenkung, Gas, Kanal 3] ... Stopp ...
Eine "abgeschlossene" Sendeeinheit, also [Lenkung, Gas, Kanal 3] nennt man "Frame"

Die Steuerbefehle werden dabei zyklisch wiederholt - unter Einhaltung der Übertragungsnormen kann ein 3K PPM Sender etwa 50-60 Frames pro Sekunde senden, was bedeutet, dass die Servos 50mal pro Sekunde einen Positionscode erhalten, was aber auch bedeutet, dass die senderseitige Reaktionszeit max. etwa 1/50 Sekunde beträgt (nämlich genau dann, wenn z.B. der Gashebel gezogen wird, der Sender aber gerade noch die "alte" Gasposition übermittelt hat.)

Hier setzt HRS an:
Ein Sender im HRS Modus benutzt ebenso die PPM Modulation, allerdings mit verkürzten Plusbreiten.
Somit wird die Zeit, die benötigt wird, um einen kompletten Frame abzustrahlen von etwa 18ms auf 9ms (Millisekunden) reduziert - der Sender kann somit etwa 100 Frames pro Sekunde abstrahlen, was die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht und die Senderbedingte Zeitverzögerung auf max. 1/100 Sekunde herabsetzt.

Die Servos bekommen (im Vergleich zum "normalen" PPM) doppelt so viele Positionierungsbefehle, was bei analogen(!) Servos die Stellkraft erhöht. Bei digitalen Servos wird die Stellkraft deshalb nicht gesteigert, da deren Servoelektronik die zuletzt empfangene Position intern speichert und während der "Lücken" (jene Zeit, in denen die Positionen für die anderen Kanäle übermittelt werden) hält.

Voraussetzungen:
Für den HRS Betrieb wird zum Sender auch ein HRS fähiger Empfänger benötigt sowie Digitalservos, da viele Analogservos bei der erhöhten Impulsfolge überlastet werden können.
Zur Zeit (2004) gibt es mehrere HRS basierende Systeme auf dem Markt, u. a. von Futaba, Sanwa, KO Propo und Multiplex. Eine einheitliche Übertragungsnorm für das HRS-Format existiert (noch) nicht, somit kann es u. U. zu Kompatibilitätsproblemen bei nicht "markentreuen" RC-Systemen kommen (Empfänger und Sender nicht vom gleichen Hersteller)

Was HRS nicht kann / ist:
- keine Erhöhung der (praktischen) Übertragungssicherung
- keine "neue" Art der Übertragung
- keine "neue" Art der Modulation

s. auch Übertragungsart


Hubraum

Der Hubraum gibt Aufschluss über die Baugröße eines Verbrennungsmotors und beschreibt das Volumen, das der Kolben in einem Arbeitstakt verdrängt.
Entscheidend für die Hubraumgröße ist dabei der Durchmesser des Kolbens bzw. der Laufbuchse (Bohrung) und der Abstand des Pleuelzapfen zum (radialen) Mittelpunkt der Kurbelwelle. (Hub) Hub * Bohrung (Fläche!) ergibt demnach den Hubraum.

Für gängige Modelle sind Verbrennungsmotoren in der Größe von 2,11 bis 3,5ccm üblich. Oft verrät schon die Bezeichnung des Motors dessen Hubraum, abgeleitet von der amerikanischen Einheit "cubic inch" (cui)

ccm cui Einsatz
2,11-2,5 0,12-0,15 1:10
3,5 0,21 1:8
4,1 0,25 Monstertruck
4,26 0,26 Monstertruck
4,7 0,28 Monstertruck

So handelt es sich dann z.B. bei einem OS Max 12CV-X um einen Motor mit 0.12 cui oder 2,11ccm. Trägt ein Motor eine "21" in seiner Bezeichnung, so handelt es sich um einen 3,5er.

Neu scheint der Trend zu sein, in 1:8er Buggys bzw. zu Monster Trucks umgebaute 1:8er Buggys mit einem "Big Block" Motor der Baugröße 0.25cui oder 4ccm auszustatten. (jedenfalls ist diese Motorisierung nicht rennlegal und stellt auch nur eine preisgünstige Alternative dar, zu mehr Leistung zu gelangen ohne in einen teuren Wettbewerbsmotor investieren zu müssen)

s. auch Big Block & Small Block
s. auch Outlaw


Hydra Drive
INFO

Hydra Drive ist eine mittlerweile kaum mehr gebräuchliche Bauart eines Drehmomentbegrenzers in 2wd Buggys.
Unter INFO ist eine Explosionszeichnung der Flüssigkeitskupplung zu sehen, wie sie Losi optional für den XX und den XX-T angeboten hat. (und auch für die aktuelle XXX-Serie verwendet werden kann)
Der Sinn der Flüssigkeitskupplung ist eine - im Gegensatz zum Reibungsslipper - progressive Kraftübertragung. Das bedeutet, bei geringer Motordrehzahl wird nur sehr wenig Drehmoment übertragen, Bei hohen Drehzahlen jedoch wird u.U. sogar sehr viel mehr Drehmoment übertragen, als mit einem richtig eingestellten Reibungsslipper. So ergeben sich vor allem auf Böden mit sehr wenig Griff Vorteile für die Hydra Drive.
Andererseits hat dieser Kupplungstyp auch gewisse Nachteile, zum einen das höhere Gewicht (rotierende Masse in der ersten Getriebestufe!) zum anderen muss man m Gegensatz zu vergleichbaren Doppelscheibenslippern mehr darauf achten, dass die Einheit nicht überhitzt.  

9

 

I

IPD IPD steht für "Intelligent Pulse Detection" also "Intelligente Impulsauswertung". Ziel dieses Systems ist eine Erkennung ungültiger Signale und damit die Nachbildung der PCM Funktionen "Hold" und "Failsave" im PPM Übertragungsmodus. Das System kann zwar prinzipbedingt keine so exakte Prüfung wie PCM Systeme durchführen, vermag jedoch fehlerhafte Impulse dann zu erkennen, wenn diese außerhalb der Spezifikation, also länger als 2,7 und kürzer als 0,8ms liegen.
 
s. auch Übertragungsart (Funk)

 

9

 

J

 

9

 

K

 


Kanal (RC) s. Frequenzband

Kapazität (von Akkus)
INFO
(allgemein)
Die Kapazität von Akkus (aber auch Primärzellen) wird üblicherweise in einer Einheit der Art "Ah" (Ampere/Stunde) für RC-übliche Zellen mAh (Miliampere/Stunde)
Die Kapazitätsangabe sagt theoretisch aus, wie lange ein Akku Strom abgeben kann.

ein 3Ah Akku kann 1 Stunde lang eine Stromstärke von 3A liefern, dann ist er leer. (oder auch 3 Stunden lang 1A)

Gerade unter RC-typischen hohen Strombelastungen kann diese Kapazität nicht voll ausgeschöpft werden, die Kapazitätsangabe dient oft also nur zum Vergleich der Akkus untereinander als von der Kapazität auf einen realistischen Wert der Fahrzeit schließen zu können. (Bei Fernsteuerungen dagegen lässt sich eine sehr genaue "Prognose" machen)

s. auch Akkus
s. auch C-Faktor
 


Kardanwelle
 
Kardanwellen stellen eine effizientere Form der Kraftübertragung als Antriebsknochen dar.

Wir unterscheiden 3 Grundtypen:

Kreuzgelenk meist Standard bei "Mittelklasse" Modellen
CVD Für den Modellbau erstmals von MIP konstruiert, waren sie lange Zeit nur in amerikanischen Modellen zu finden.
Fioroni hat diese Bauform in den 1/8er Buggysport eingebracht und mittlerweile sind CVDs fast Standard in jedem "besseren" Modell - vor allem im 1/10er Bereich.
Slider Ein Doppelkardangelenk welches z.B. von Team Losi optional in 2WD Buggys bzw. von Traxxas in deren E/T-MAXX eingesetzt wird.

Kreuzgelenke sind nicht zerlegbare Kardangelenke, sie sind günstig und laufen weitaus ruhiger als Antriebsknochen.
 
CVDs sind zerlegbare Kardangelenke. (Genauer gesagt müssen sie fast immer erst zusammengebaut werden.) Sie bestehen aus denselben Elementen wie Kreuzgelenke. Das CVD Gelenk ist konstruktionsbedingt etwas filigraner aufgebaut - dem gegenüber steht allerdings der Vorteil der Wartbarkeit.
Was diese Bauart mit "Constant Velocity Drive" zu tun hat, ist mir allerdings schleierhaft - Marketing-Gag?


Sliders sind Doppelkardangelenke, d.h. dass sie an beiden Enden fixiert sind (z.B. Getriebebox/